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Pressetext "Gottesdienstordnung"

Pfarrei der Zukunft Neuwied: Die Kirche bleibt im Dorf

Neuwied. Am 1. Januar 2020 startet die Pfarrei Neuwied – und zwar genau auf der Fläche des bisherigen Dekanates Rhein-Wied. Für die neue Pfarrei hat die Bistumssynode gefordert, dass es weiterhin verlässlich erreichbare Gottesdienste und Gottesdienstzeiten gibt. Das soll eine vorläufige Gottesdienstordnung sicherstellen, die für das Jahr 2020 gelten wird. Im Sommer 2020 werden hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger und ehrenamtliche Räte die Gottesdienstordnung überprüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln.

Der Gottesdienstplan verteilt die Eucharistiefeiern nach klaren Kriterien: Weiterhin feiern Gemeinden flächendeckend in der ganzen Pfarrei der Zukunft die heilige Messe. Bis die genaue Zahl der Priester in der Pfarrei der Zukunft Neuwied feststeht, geht der Gottesdienstplan zunächst von acht Priestern aus. Jeder Priester feiert am Wochenende zwei Sonntagsmessen.
Bei der Auswahl der Orte und Zeiten hat die Steuerungsgruppe berücksichtigt, wieviele Gläubige bei den Zählungen bisher in den Pfarreiengemeinschaften die Eucharistie mitfeiern bzw. in den letzten zwei Jahren mitgefeiert haben. An Orten mit Messen am Vorabend und am Sonntag die regelmäßig mehr als 100 Menschen mitfeiern, wird nach Möglichkeit weiterhin ein Sonntagsgottesdienst verlässlich zur gleichen Zeit gefeiert werden – am Vorabend oder am Sonntag.
Es gibt keinen zentralen Gottesdienstort der Pfarrei Neuwied. Die Messen sind regional breit gestreut, damit sie für viele Menschen gut erreichbar sind. Als Gottesdienstzeiten sind in der Regel am Vorabend um 17:00 Uhr und 19:00 Uhr und am Sonntag um 9:00 Uhr und 11:00 Uhr;, so können gegebenenfalls ein Priester, ein Organist / eine Organistin oder Küsterin / Küster zwei Messen sicherstellen. An den Orten, an denen keine Sonntagsmesse (Vorabends oder Sonntags) stattfindet, soll auf jeden Fall regelmäßig eine Eucharistiefeier an Wochentagen stattfinden.
Auch für die Gottesdienste an den kirchlichen Feiertagen gibt es Regeln; besondere Gottesdienste wie Kirmesmessen, Schützen- und Junggesellen-Gottesdienste und Kirchweihfeste werden die Gemeinden vor Ort weiterhin feiern. Taufe, Hochzeits-Termin und Beerdigungen vereinbaren die Gläubigen wie bisher im Kirchenbüro vor Ort.
Schon bisher feiern Gruppen und Gemeinden ihren Glauben außer in der Eucharistiefeier auch in vielen anderen Gebets- und Gottesdienstformen. Auch in der künftigen Pfarrei Neuwied werden sie weiterhin zu Taizé-Gebeten, Segensfeiern, Rosenkranzgebeten, Wald- und Werkstattgottesdiensten und zur MusikkircheLive zusammenkommen. Besonders präsent bleiben will die Pfarrei auch weiterhin in vielen verschiedenen Kindergarten- und Schulgottesdiensten ebenso wie mit Gottesdienst-Feiern bei Eröffnungs- oder Jubiläums-Festen.
In all diesen Gottesdienstformen engagieren sich auch ehrenamtlich aktive Frauen und Männer; sie bereichern damit schon bisher das Leben ihrer Kirchengemeinden vor Ort. Die Steuerungsgruppe will, dass Bewährtes beibehalten und zugleich neue Formen entwickelt werden, die den Menschen in den ganz verschiedenen Orten in der neuen Pfarrei Neuwied entsprechen.
Diesem Ziel soll auch die jetzt vorliegende Regelung dienen und zur Sicherung der kirchlichen Grunddienste zunächst für das Jahr 2020 beitragen. Eine Arbeitsgruppe hat die Gottesdienstordnung in Rücksprache mit den ehrenamtlichen Gremien und Räten erstellt; alle Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates haben sie gemeinsam verabschiedet.
Alle Details sind auf den Internetseiten und in den Pfarrbriefen nachzulesen.

Neue Leitungsteams ernannt

Zum 1. Januar 2020 startet die neue Pfarrei Neuwied.
Vieles ist bis dahin und ab dann neu zu regeln.
Eine erste Entscheidung: die neuen Leitungsteams stehen fest- Informationen über diesen Link:

https://www.bistum-trier.de/raumgliederung/pfarreien-der-zukunft/leitungsteams/


Am 24. März 2017 hat das Bistum Trier im Rahmen der Umsetzung der Synodenergebnisse den Entwurf seiner künftigen Raumgliederung vorgestellt: es sollen 35 Pfarreien der Zukunft gegründet werden. Auf den ersten Blick scheint es, dass die Frage nach dem Zuschnitt dieser neuen Räume nur eine Strukturfrage ist. Aber der Entwurf für die Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier greift den dritten Perspektivwechsel der Bistumssynode auf „Weite pastorale Räume einrichten und netzwerkartige Kooperationen verankern“. Wir nehmen damit ernst, dass kirchliches Leben sich immer konkret vor Ort ereignet und wollen damit den Beschluss der Bistumssynode aufgreifen: „Mit diesem Perspektivwechsel unterbricht das Bistum Trier die Gewohnheiten und Abläufe des bisherigen kirchlichen Lebens vor Ort. Er bedeutet einen schmerzhaften Einschnitt, weil er das vertraute Umfeld des kirchlichen Lebens verändert wie kein anderer. Die reale Situation lässt aber keinen Zweifel daran, dass diese grundlegenden Veränderungen notwendig sind, wenn die Kirche von Trier es nicht beim bloß passiven Reagieren auf die Entwicklungen belassen will. Das Bistum Trier stellt sich und die Christinnen und Christen vor die Herausforderung, die pastoralen und die Verwaltungs-Prozesse neu zu ordnen.“

Weitere Informationen unter www.bistum-trier.de/35_pdz/


Pfarrei der Zukunft NEUWIED

63.859 Katholiken - 547 km² -Karte als PDF [595 KB] mit den bisherigen Pfarreiengemeinschaften

Bad Hönningen-Rheinbrohl
Heimbach-Engers
Dierdorf
Großmaischeid-Isenburg
Linz
Neustadt-Horhausen
Neuwied
Waldbreitbach-Niederbreitbach-Kurtscheid

Neue Pfarrei: Neuwied - Das bisherige Dekanat Rhein-Wied soll ab 2020 "Pfarrei der Zukunft" werden, eine Verwaltungseinheit. Gelebt und geglaubt wird weiter "vor Ort" oder in neuen Räumen.. Dazu findet bis Mitte 2019 eine Erkundungsaphase statt


Erkundungsphase: Neues entdecken!

Vor Ort: wo findet kirchliches Leben schon statt; wo gibt's neue Chancen, wo welchen Bedarf
Erkundungs-Phase in geplant 35 "Pfarreien der Zukunft"

Früh im Jahr 2018 beginnt die "Erkundungs-Phase" in den (geplant) 35 Pfarreien der Zukunft im Bistum Trier. Zehn „Erkundungsteams“ werden gemeinsam mit den Menschen in den künftigen pastoralen Räumen die neuen Chancen und Möglichkeiten des Christseins an den (schon bekannten und vor allem neuen) "Kirchorten" und auch „über den Tellerrand hinaus“ entdecken. Dabei werden die Erkunderinnen und Erkunder und die Interessierten vor Ort auch neu darauf schauen, wo kirchliches und christliches Leben schon gelebt wird und wie es weiter begleitet werden kann und muss; immer geht es auch darum, welche Unterstützungs- und Vernetzungs-Formen für eine gute Zukunft erforderlich sind...
Erkundungsphase auf der Homepage des Bistums

Umsetzung der Synode: Infos und den aktuellen Newsletter



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